Gipser und Trockenbau

Leicht­bauwand einbauen lassen: Aufbau, Kosten und Ablauf in der Schweiz

Leichtbauwand einbauen lassen: Aufbau, Dicke, Schall- und Brandschutz, Bad, Tür, Mietwohnung und Mengenrechnung für eine Trennwand mit Türöffnung.

Leichtbauwand im Bau: Metallständer, Gipsplatten auf einer Seite, Dämmung dazwischen
Inhaltsverzeichnis

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Eine Leichtbauwand ist eine nicht tragende Trennwand, die aus einem Ständerwerk aus Metall oder Holz und aufgeschraubten Platten besteht und einen Raum schnell, trocken und ohne Mauerwerk teilt. Dieser Ratgeber zeigt den Aufbau, erklärt Dicke, Schallschutz und Brandschutz und rechnet an einer Trennwand mit Türöffnung nach, wie viel Material und Zeit nötig sind. Dazu kommen Bad, Tür, Raumteiler, Mietrecht und die Frage, was Sie selbst übernehmen können und was besser eine Fachperson baut.

Leicht­bauwand Aufbau

Leichtbauwand Aufbau folgt einem festen Prinzip, das sich von unten nach oben und von der Mitte nach aussen lesen lässt. Am Boden, an der Decke und an den seitlichen Wänden werden U-Profile befestigt, die sogenannten UW-Profile. Dazwischen stehen senkrecht die C-Profile, die CW-Profile, im Abstand von meist 62.5 cm. Dieses Gerüst nimmt die Platten auf. Das Leichtbauwand Ständerwerk bestimmt Stabilität und Höhe, und der Hohlraum dazwischen bleibt frei für Dämmung und Leitungen.

Die Schichten im Überblick:

  1. Anschlussprofile: UW-Profile an Boden und Decke, mit Dichtband gegen Schall und Risse.
  2. Ständer: CW-Profile im Raster, an Türen und Ecken verstärkt.
  3. Dämmung: Mineralwolle in den Gefachen, siehe Abschnitt zum Schallschutz.
  4. Beplankung: Gipsplatten, in der Regel 12.5 mm dick, ein- oder zweilagig auf jeder Seite.
  5. Fugen und Anstrich: Spachteln, Schleifen, Grundieren, Streichen.

Die Leichtbauwand Konstruktion wird immer erst auf einer Seite beplankt. Dann folgen die Elektroleitungen und die Dämmung, und erst danach schliesst die zweite Seite den Hohlraum. Wer diese Reihenfolge umdreht, kommt nicht mehr an die Leitungen. Die genauen Abstände und Plattenstärken stehen im Systemdatenblatt des Herstellers, das für die Ausführung massgebend ist.

Leicht­bauwand aus Holz

Eine Leichtbauwand aus Holz besteht aus einem Ständerwerk aus Konstruktionsholz, das mit Platten beplankt wird. Das Holz ist leicht zu bearbeiten, lässt sich mit einfachen Werkzeugen schneiden und eignet sich für Dachräume, Estriche und Ausbauten in Holzhäusern. Auch ein Heimwerker kommt mit Holz oft besser zurecht, weil Nägel und Schrauben direkt im Ständer halten.

Bei der Frage Leichtbauwand Holz oder Metall zählen mehrere Punkte. Holz arbeitet: Es quillt bei Feuchte und schwindet bei Trockenheit, was zu Rissen in den Fugen führen kann. Metallprofile sind masshaltig, gerade und unbrennbar, dafür braucht es eine Blechschere und ein wenig Übung. Bei der Wahl leichtbauwand holz oder metall entscheidet im Alltag meist das Metall. Im Trockenbau haben sich die Leichtbauwand Metallprofile durchgesetzt, weil sie bei jeder Charge dieselben Masse haben.

Für Leichtbauwand OSB gilt: Eine Lage OSB-Platte unter der Gipsplatte nimmt Lasten auf und hilft, schwere Regale oder Hängeschränke zu befestigen. Das kostet etwas Dicke und Aufwand, lohnt sich aber an der Stelle, an der später die Last hängt. In feuchten Räumen ist Holz keine gute Wahl, dort bleibt das Metallständerwerk im Vorteil.

Leicht­bauwand Dicke

Leichtbauwand Dicke ergibt sich aus Profilbreite und Beplankung. Sie lässt sich einfach rechnen: Profilbreite plus alle Plattenlagen auf beiden Seiten. Mit einem CW-Profil von 50 mm und einer Gipsplatte von 12.5 mm pro Seite ist die Wand 75 mm dick. Mit einem Profil von 75 mm und zweilagiger Beplankung, also 2 mal 12.5 mm je Seite, sind es 125 mm.

Die Leichtbauwand Stärke bestimmt dreierlei. Erstens die Raumgrösse: Jeder Zentimeter Wanddicke fehlt in der Wohnfläche. Zweitens die Steifigkeit: Je höher die Wand, desto breiter sollte das Profil sein. Drittens den Schall und den Brandschutz, die mit der Dicke und der Zahl der Lagen steigen.

Als Faustregel für die Planung dient eine einfache Frage: Wie hoch ist der Raum, und was soll an der Wand hängen? Eine Wand bis zur normalen Raumhöhe verträgt ein schmales Profil, eine hohe Wand, ein Loft oder eine Wand mit schwerem Wandschrank verlangt ein breiteres. Welche Höhe ein bestimmtes System zulässt, geben die Herstellertabellen an. Es gibt keinen Wert, der für alle Systeme gilt.

Leicht­bauwand Schallschutz

Leichtbauwand Schallschutz hängt an vier Dingen: der Masse der Platten, dem Hohlraum, der Dämmung und der Dichtheit der Anschlüsse. Eine Leichtbauwand Dämmung aus Mineralwolle lohnt sich auch bei einfachen Wänden. Zweilagig beplankte Platten sind schwerer und dämmen Schall besser als eine einzelne Lage. Ein Hohlraum, in dem Schall nachhallt, verschlechtert das Ergebnis. Deshalb gehört eine weiche Mineralwolle hinein, was die Leichtbauwand Dämmung zum wichtigsten Baustein gegen Lärm macht.

Die Anforderungen an den Schallschutz im Hochbau regelt in der Schweiz die Norm SIA 181, die bei sia.ch bezogen wird. Ihre Anforderungen gelten für Bauteile zwischen verschiedenen Nutzungseinheiten, etwa zwischen zwei Wohnungen. Für eine Wand zwischen zwei Zimmern derselben Wohnung stellt die Norm keine Anforderung, dort sind es Empfehlungen. Welche Anforderung für Ihr Projekt zählt, klärt die Fachperson vor dem Bau.

Die Leichtbauwand Schalldämmung steht und fällt mit den Details. Kleine Lücken am Boden, an der Decke oder rund um Steckdosen lassen mehr Schall durch, als es die Platten je dämmen. Darum werden Anschlüsse mit Dichtband und Acryl geschlossen, und Steckdosen auf beiden Seiten sitzen versetzt, nicht Rücken an Rücken. Wer es sehr ruhig haben will, nimmt versetzte Ständer oder zwei getrennte Gerüste. Das ist aufwendiger und braucht mehr Wanddicke.

Leicht­bauwand Brandschutz

Leichtbauwand Brandschutz regelt, wie lange eine Wand im Brandfall Feuer und Rauch aufhält. Wer im Internet nach Leichtbauwand F90 sucht, trifft auf einen deutschen Begriff aus der DIN-Norm. In der Schweiz gelten die Brandschutzvorschriften der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen, die bei vkf.ch einsehbar sind. Dort steht der Feuerwiderstand in Klassen wie EI 30, EI 60 und EI 90. Die Zahl nennt die Minuten, in denen die Wand dicht bleibt und die Hitze nicht durchlässt.

Ob für eine Wand überhaupt eine Klasse verlangt wird, hängt vom Gebäude und von der Nutzung ab. Eine Trennwand innerhalb einer Wohnung hat in der Regel keine oder geringere Anforderungen als eine Wand zu einem Treppenhaus oder zwischen zwei Nutzungseinheiten. Die Anforderung ergibt sich aus den Brandschutzvorschriften und der Nutzung des Gebäudes, nicht aus der Vorliebe des Bauherrn.

Für Wände mit Anforderung gelten besondere Plattentypen, eine definierte Zahl von Lagen und eine geprüfte Ausführung der Anschlüsse. Das sind Systemlösungen der Hersteller, die nur mit allen vorgeschriebenen Teilen als Ganzes gelten. Wer einzelne Teile ersetzt, verliert die Einstufung. Das ist ein Grund, solche Wände von einem Gipserbetrieb ausführen zu lassen.

Leicht­bauwand Bad

Leichtbauwand Bad braucht Platten und Anschlüsse, die Feuchtigkeit vertragen. Im Bad steigt die Luftfeuchtigkeit nach jeder Dusche, und gewöhnliche Gipsplatten saugen das auf. Üblich sind imprägnierte Feuchtraumplatten oder zementgebundene Platten, dazu ein Metallständerwerk. Eine Leichtbauwand Badezimmer aus Holz ist keine gute Idee, weil Holz in feuchter Luft quillt.

Für die Leichtbauwand Dusche gilt zusätzlich: Wo Wasser direkt auf die Wand trifft, braucht es eine Abdichtung unter dem Plattenbelag, sauber bis in die Ecken und an den Boden angeschlossen. Dann kleben die Platten auf der Abdichtung. Die Abdichtung ist der Teil, der das Bad vor Wasserschäden schützt, und sie gehört nicht in die Hände von Anfängern.

Wer ein ganzes Bad umbaut, plant die Wand zusammen mit Sanitär, Elektro und Plattenbelag. Die Reihenfolge der Gewerke zeigt der Ratgeber Badezimmer renovieren. Ein Hohlraum in der Wand ist praktisch, denn Leitungen und Vorwandelemente lassen sich darin verstecken.

Leicht­bauwand mit Tür

Eine Leichtbauwand mit Tür braucht an der Öffnung ein verstärktes Gerüst. Links und rechts der Öffnung stehen kräftigere Ständer, oft aus Profilen mit Stahleinlage oder Holz. Oben schliesst ein Sturzprofil die Öffnung ab. Dann sitzt die Zarge, die den Türflügel trägt und häufig ein Eisenteil ist: Eine Stahlzarge Leichtbauwand wird vor der Beplankung gestellt und im Ständerwerk verschraubt.

Wer eine Tür in Leichtbauwand einbauen will, plant die Masse früh. Zargenmass, Türblatt, Bodenbelag und Wanddicke müssen zusammenpassen. Das Mass der Wanddicke bestimmt die Zargentiefe, deshalb steht dieser Punkt vor der Bestellung. Für eine Schiebetür in Leichtbauwand kommt ein Schiebetürkasten dazu, der in die Wand eingebaut wird. Er braucht eine breitere Wand und einen ruhigen, geraden Untergrund, und er lässt sich später nur mit grossem Aufwand ändern.

Die Leichtbauwand mit Tür Kosten hängen am Aufwand für Öffnung, Zarge und Anschlüsse. Eine Wand ohne Öffnung ist deutlich einfacher. Mehr dazu im Rechenbeispiel weiter unten.

Leicht­bauwand Raumteiler

Leichtbauwand Raumteiler heisst: Die Wand trennt ein Zimmer in zwei Bereiche und schafft ein Arbeitszimmer, ein Kinderzimmer oder eine Garderobe. Sie muss nicht bis zur Decke gehen. Eine halbhohe Wand gliedert den Raum, ohne ihn zu schliessen, und lässt das Licht durch. Offene Raumteiler mit Regalen oder einem Glasfeld sind beliebt, brauchen aber ein stabiles Gerüst.

Bei der Planung ist zu klären, wo Licht, Heizung und Lüftung bleiben. Ein Raum ohne Fenster braucht Luft, und ein Heizkörper darf nicht hinter der Wand verschwinden. Soll ein neues Wohn- oder Schlafzimmer entstehen, verlangt das Zürcher Planungs- und Baugesetz Fenster mit mindestens einem Zehntel der Bodenfläche (§ 302) und ausserhalb von Einfamilienhäusern mindestens 10 m² Fläche (§ 303). Auch die Steckdosen wollen geplant sein. Wer die Elektrik hinter der Wand verlegt, bespricht das mit der Elektrofachperson, bevor die zweite Seite geschlossen wird.

Der Raumteiler ist Teil des Innenausbaus. Wer mehrere Räume neu gliedert, findet im Bereich Innenausbau die Übersicht, und die Trockenbauarbeiten selbst übernimmt der Gipser. Ein Anstrich folgt dem Gipser auf dem Fuss.

Leicht­bauwand in Mietwohnung erlaubt

Leichtbauwand in Mietwohnung erlaubt? Das entscheidet nach Schweizer Recht der Vermieter. Nach Art. 260a OR darf der Mieter Erneuerungen und Änderungen an der Mietsache nur vornehmen, wenn der Vermieter schriftlich zugestimmt hat. Eine neue Trennwand ist eine solche Änderung. Wer ohne Zustimmung baut, verletzt den Mietvertrag und riskiert Ärger und Kosten.

Zur Leichtbauwand Mietwohnung gehört deshalb zuerst ein Gespräch mit der Verwaltung. Halten Sie die Zustimmung schriftlich fest und klären Sie gleich, wer am Ende der Mietzeit die Wand zurückbaut. Nach Art. 260a OR kann der Vermieter die Wiederherstellung des früheren Zustands bei Auszug nur verlangen, wenn dies schriftlich vereinbart wurde. Eine solche Abmachung gehört in die Zustimmung.

Der Vorteil der Trockenbauweise: Sie lässt sich rückbauen, ohne das Mauerwerk zu verletzen. Platten werden abgeschraubt, Profile gelöst, und der Boden bleibt, wie er war. Dennoch bleiben Fragen offen, etwa zum Brandschutz oder zum Fluchtweg, die vorab zu klären sind. Bei einer Eigentumswohnung kommt das Reglement der Stockwerkeigentümer dazu.

Rechenbeispiel: Leicht­bauwand Kosten

Leichtbauwand Kosten hängen an Menge, Aufwand und Material, und diese lassen sich rechnen. Franken nennen wir hier bewusst nicht: Eine belegte Schweizer Quelle mit aktuellen Preisen pro Quadratmeter liegt uns für diesen Artikel nicht vor, und MachinWerk gibt ohne Besichtigung keine Preise an. Das Beispiel rechnet deshalb Mengen und Arbeitstage nach, mit denen jede Offerte vergleichbar wird.

Annahmen: Trennwand 4.00 m lang, 2.50 m hoch, Metallständerwerk im Achsabstand 62.5 cm, eine Türöffnung von 0.90 m mal 2.05 m. Bruttofläche einer Seite 10.00 m², abzüglich Tür 1.85 m², also 8.15 m² netto je Seite. Platten im Format 1.25 m mal 2.00 m, das sind 2.5 m² je Platte, mit 10 % Verschnitt. Die Arbeitstage sind Annahmen für ein Team von zwei Personen.

PositionEinlagig (12.5 mm je Seite)Zweilagig (2 mal 12.5 mm je Seite)
Wandfläche netto, beide Seiten16.3 m²16.3 m²
Plattenfläche inkl. 10 % Verschnittrund 18 m²rund 36 m²
Anzahl Platten (2.5 m²)815
CW-Ständer im Raster, 8 Stück à 2.5 m20.0 m20.0 m
Türbereich: 1 Ständer weniger, 2 verstärkte, Sturz 1 mrund +3.5 mrund +3.5 m
CW-Profile gesamtrund 23.5 mrund 23.5 m
UW-Profile (Boden 3.1 m, Decke 4.0 m)7.1 m7.1 m
Dämmung in den Gefachen8.15 m²8.15 m²
Spachteln, beide Seiten16.3 m²16.3 m²
Ständerwerk und erste Seite1 Tag1 Tag
Dämmung, Leitungen, zweite Seite1 Tag1.5 Tage
Spachteln mit Trocknung2 bis 3 Tage2 bis 3 Tage
Schleifen, Grundieren, Anstrich1 bis 2 Tage1 bis 2 Tage

So lesen Sie die Tabelle: Die zweite Lage verdoppelt die Platten, ändert aber an Ständern, Profilen und Spachtelfläche nichts. Aufwendig ist nicht der Aufbau, sondern das Warten: Spachtelmasse muss trocknen, bevor geschliffen und gestrichen wird. Rechnen Sie für die fertige, gestrichene Wand mit rund 5 bis 8 Arbeitstagen, die sich je nach Trocknung auf mehrere Kalenderwochen verteilen können.

Der Preis kommt aus diesen Mengen, dazu Anfahrt, Material, Zarge, Elektrodosen und Anstrich. Zu den Faktoren zählen Raumhöhe, Holz oder Metall, ein- oder zweilagige Beplankung, die Anforderung an Schall- und Brandschutz, Feuchtraumplatten, Zarge oder Schiebetürkasten und die Spachtelqualität von Q2 bis Q4. Was für Ihre Wand gilt, sehen wir bei der kostenlosen Besichtigung, danach folgt die Offerte mit einzeln aufgeführten Positionen. Die Frage, was kostet eine Leichtbauwand je Quadratmeter, lässt sich ohne diese Angaben nicht ehrlich beantworten.

Leicht­bauwand selber bauen

Leichtbauwand selber bauen ist für geübte Heimwerker bei einer einfachen, geraden Wand machbar. Das Material gibt es im Baumarkt, und die Hersteller zeigen die Schritte in Anleitungen. Auch beim Leichtbauwand Ständerwerk gilt: Profile gerade und lotrecht stellen. Wer die Leichtbauwand Anleitung des Systemherstellers befolgt, kommt in kleinen Räumen gut zurecht.

Die Arbeit läuft in dieser Reihenfolge:

  1. Wandlinie anzeichnen und mit Lot und Wasserwaage auf Boden, Wände und Decke übertragen.
  2. UW-Profile mit Dichtband befestigen, mit Dübeln, die zum Untergrund passen.
  3. CW-Profile einstellen und ausrichten, an der Tür verstärken.
  4. Erste Seite beplanken, Leitungen und Dosen einlegen, Dämmung einbringen.
  5. Zweite Seite beplanken, Fugen spachteln, schleifen, grundieren, streichen.

Das spricht für den Fachbetrieb: Eine Wand fällt im Streiflicht jede Unebenheit auf, und schlecht gesetzte Fugen werden zu Rissen. Bei Wänden mit Brand- oder Schallanforderung ist die Ausführung als Ganzes Teil der Einstufung. Und wer Leitungen in der Wand verlegt, braucht für die Elektrik eine Fachperson. Teilen lässt sich die Arbeit trotzdem: Sie räumen aus und streichen selbst, der Gipser baut und spachtelt.

Leicht­bauwand erstellen

Leichtbauwand erstellen heisst mehr als Profile stellen. Vor dem Bau stehen die Fragen nach Zweck, Höhe, Schall, Brandschutz und Bewilligung. Die Leichtbauwand einbauen und danach den Boden anschliessen ist ein Ablauf aus mehreren Gewerken, die nacheinander kommen.

Zum Ablauf gehören diese Schritte: Besichtigung und Aufnahme der Masse, Klärung der Anforderungen, Offerte, Termin, Bau von Ständerwerk und erster Seite, Elektro, Dämmung, zweite Seite, Spachteln und Anstrich, am Schluss der Bodenanschluss mit Sockelleiste. Wer die Wand in einem Altbau einzieht, prüft vorher Boden und Decke auf Tragfähigkeit und Ebenheit.

Bei der Frage nach der Bewilligung gilt: Ob eine innere Trennwand eine Baubewilligung braucht, hängt vom Einzelfall ab, besonders bei Nutzungsänderungen, geschützten Bauten oder neuen Wohneinheiten. Im Kanton Zürich ist das Einziehen oder Verschieben innerer Trennwände nicht bewilligungsfrei. Nach der Bauverfahrensverordnung läuft es aber in der Regel im Anzeigeverfahren, also ohne Aussteckung und öffentliche Bekanntmachung und mit einer Behandlungsfrist von 30 Tagen. Ohne Bewilligung geht in Bauzonen dagegen das Entfernen innerer Trennwände zwischen Wohnräumen. Die Gemeinde gibt Auskunft. Wer zusätzlich einen ganzen Umbau plant, findet im Ratgeber Haus renovieren die Reihenfolge der Gewerke, und weitere Themen rund um Trockenbau stehen unter Gipser und Trockenbau.

Leicht­bauwand erstellen lassen aus einer Hand: Gipser, Maler und Bodenleger mit einer Offerte

Leichtbauwand erstellen lassen ist selten nur ein Gipserauftrag: Auf Ständerwerk und Platten folgen Spachteln, Anstrich, oft eine Tür und der Anschluss an Boden oder Parkett. Bei MachinWerk kommen Gipser, Maler und Bodenleger aus einem Betrieb, Sie haben also eine Offerte und einen Ansprechpartner statt drei Betriebe. Wir arbeiten im Raum Zürich zuerst, dazu in Winterthur, Zug und Luzern. Ansprechpartner für Besichtigung und Offerte ist Wilbert Machin.

Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich. Danach erhalten Sie eine Offerte mit einzeln aufgeführten Positionen für Ständerwerk, Platten, Dämmung, Spachteln, Anstrich und den Bodenanschluss. Wir nennen keine Preise vor der Besichtigung, weil Raum, Höhe und Anforderungen den Preis bestimmen. Mehr zur Arbeit finden Sie bei den Gipserarbeiten, und den Anstrich übernimmt der Maler. Den Bodenanschluss bauen die Bodenleger.

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Leicht­bauwand: häufige Fragen

Was ist eine Leicht­bauwand?

Eine Leichtbauwand ist eine nicht tragende Innenwand aus Ständerwerk und Platten, meist Metallprofilen mit Gipsplatten. Wer wissen will, was ist eine Leichtbauwand im Vergleich zur Mauer, merkt es am Gewicht: Sie wiegt nur einen Bruchteil, ist hohl und lässt Platz für Dämmung und Leitungen. Sie trägt keine Decke und dient der Raumteilung, dem Schall- und dem Brandschutz.

Wie viel Gewicht kann eine Leicht­bauwand tragen?

Wie viel Gewicht eine Leichtbauwand trägt, hängt von der Befestigung ab, nicht von der Platte allein. Leichte Bilder und Regale halten mit Hohlraumdübeln in der Platte. Schwere Lasten wie Wandschränke oder Boiler gehören an den Ständer oder an eine Verstärkung aus Holz oder OSB-Platte hinter der Beplankung. Die zulässigen Lasten nennt der Hersteller des Systems, planen Sie sie vor dem Bau ein.

Wie hoch darf eine Leicht­bauwand maximal sein?

Wie hoch eine Leichtbauwand werden darf, bestimmt das System, nicht eine feste Zahl. Die Herstellertabellen koppeln die zulässige Höhe an Profilbreite, Achsabstand und Zahl der Plattenlagen. Mit breiteren Profilen und zweilagiger Beplankung sind höhere Wände möglich. Bei hohen Wänden, Galerien und offenen Räumen lohnt es sich, das System mit dem Gipser vorab durchzurechnen.

Wie erkenne ich eine Leicht­bauwand?

Eine Leichtbauwand erkennen Sie am Klang und an der Dicke. Klopfen Sie an die Wand: Hohl klingt sie nach Trockenbau, dumpf nach Mauerwerk. Die Dicke von rund 7 bis 12 cm ist ein weiterer Hinweis, ebenso Fugen und Schraubenköpfe unter der Tapete. Im Zweifel hilft ein Blick in die Pläne oder eine Prüfung durch eine Fachperson, bevor Sie eine Wand öffnen.

Welche Dübel braucht es für eine Leicht­bauwand?

Für eine Leichtbauwand brauchen Sie Hohlraumdübel aus Metall oder Kunststoff, die sich hinter der Platte aufspreizen oder verklemmen. Normale Spreizdübel halten in Gipsplatten nicht. Für schwere Lasten schrauben Sie in den Ständer oder in eine Verstärkung. Die Tragfähigkeit steht auf der Verpackung des Dübels und hängt von der Plattendicke ab, schauen Sie dort nach.

Wilbert Machin, Inhaber MachinWerk, Wallisellen

Ihr Projekt? Wilbert Machin schaut es sich an.

Die Besichtigung vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. Danach erhalten Sie eine Offerte mit einzeln aufgeführten Positionen und einem Terminplan.