Renovation und Umbau

Haus renovieren in der Schweiz: Kosten planen und Schritt für Schritt vorgehen

Haus renovieren in der Schweiz: Kosten je Gewerk an einem Beispielhaus, Reihenfolge, Steuerabzug, Förderung und was beim Kauf eines alten Hauses zählt.

Haus renovieren: älteres Einfamilienhaus im Umbau mit Gerüst, Dämmplatten an der Fassade und einer Mulde mit Bauschutt vor dem Eingang
Inhaltsverzeichnis

Besichtigung vor Ort kostenlos, danach die Offerte Position für Position.

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Eine Hausrenovation ist mehr als eine grössere Wohnungsrenovation. Dazu gehören Dach, Fassade, Fenster, Heizung, Leitungen, Bäder, Böden und Wände, und jedes dieser Bauteile hat seine eigene Lebensdauer. Wer ein Haus renovieren will, entscheidet deshalb zuerst, was jetzt fällig ist und was warten kann. So gehen Sie beim Haus renovieren Schritt für Schritt vor: Dieser Ratgeber zeigt die Kosten an einem Beispielhaus, die Abfolge der Arbeiten, den Steuerabzug und den Weg zur Offerte.

Altes Haus kaufen zum Renovieren

Altes Haus kaufen zum Renovieren klingt nach einem guten Geschäft: Der Kaufpreis ist tiefer, die Lage oft besser als bei einem Neubau, und der Grundriss lässt sich nach eigenen Wünschen anpassen. Ob die Rechnung aufgeht, hängt aber an Dingen, die man bei der Besichtigung nicht sieht.

Fünf Punkte sollten Sie vor dem Kaufvertrag klären:

  • Baujahr und Schadstoffe: Hierzulande ist Asbest seit 1990 verboten. Laut Suva ist in Gebäuden, die vor 1990 gebaut wurden, von Asbest auszugehen, etwa in Plattenklebern, Putzen und Bodenbelägen.
  • Leitungen: Alte Wasser- und Stromleitungen sind ein grosser Posten, den man von aussen nicht sieht. Houzy rechnet für den Ersatz der Elektroleitungen überschlagsmässig mit CHF 20'000 (Stand Mai 2026, kein Preis von MachinWerk).
  • Gebäudehülle: Fenster, Dach und Fassade bestimmen den Energieverbrauch. Sind sie am Ende ihrer Lebensdauer, kommt schnell ein grosser Betrag dazu.
  • Heizung: Für einen Heizkessel nennt die paritätische Lebensdauertabelle 15 bis 25 Jahre. Ist er älter, steht der Ersatz bald an.
  • Baurecht: Für Anbauten, neue Fenster in der Fassade oder einen anderen Grundriss gelten die Regeln der Gemeinde. Die Bauverwaltung gibt Auskunft.

Nehmen Sie am besten eine Fachperson zur Besichtigung mit und lassen Sie sich die Arbeiten vor der Unterschrift grob offerieren. Ein Punkt spricht für eine Renovation bald nach dem Kauf: Im Kanton Luzern sind Instandstellungskosten laut Luzerner Steuerbuch auch bei neu erworbenen Liegenschaften abzugsberechtigt, im Eigenheim allerdings nur bis zur Abschaffung des Eigenmietwerts. Was das bei Ihnen bedeutet, klärt die Steuerverwaltung.

Älteres Haus renovieren

Älteres Haus renovieren heisst fast immer, mit Überraschungen zu rechnen. Wände sind nicht im Lot, unter dem Teppich liegt ein alter Belag, hinter dem Putz verlaufen Leitungen, die in keinem Plan stehen. Wer ein 70er-Jahre-Haus renovieren will, sollte darum mit einer Reserve im Budget planen.

Typisch für Häuser aus den Sechziger- bis Achtzigerjahren:

  • Dünne Dämmung an Fassade, Dach und Kellerdecke, oft auch Fenster mit Zweifachverglasung.
  • Alte Bodenbeläge wie Teppich oder Kunststoffbeläge. In Cushion-Vinyl-Böden kann laut Suva Asbest stecken.
  • Leitungen in Wasser und Strom, die nicht mehr dem heutigen Bedarf entsprechen.
  • Abgeschlossene Räume: Küche und Wohnzimmer sind getrennt, der Wunsch nach einem offenen Grundriss ist häufig.

Auch beim 70er-Jahre-Haus renovieren gilt: nie ungeprüft mit dem Rückbau beginnen. Laut Suva ist eine mögliche Asbestgefährdung vor Beginn der Arbeiten abzuklären. MachinWerk entfernt Asbest nie selbst. Bei Verdacht klärt zuerst eine Fachperson ab, die Sanierung übernimmt eine von der Suva anerkannte Asbestsanierungsfirma, und wir koordinieren und bauen nach der Freigabe weiter. Den übrigen Rückbau samt Entsorgung übernimmt unser Gewerk Abbruch und Rückbau.

Bei einem älteren Haus lohnt es sich, nicht nur auf die Oberflächen zu schauen. Ein frischer Anstrich auf einer Wand, hinter der alte Leitungen liegen, hält nur bis zum nächsten Eingriff.

Haus renovieren oder neu bauen

Haus renovieren oder neu bauen ist die Grundsatzfrage, wenn die Substanz stark gelitten hat. Die Eigentümer-Plattform Houzy nennt in ihrem Beitrag «Altes Haus sanieren oder abreissen und neu bauen?» vom April 2022 drei Kriterien:

  1. Bausubstanz: Sind Trägerbalken marode oder drückt Wasser durch Böden und Wände, ist ein Rückbau laut Houzy meist günstiger als eine Sanierung.
  2. Baurecht: Für Neubauten gelten möglicherweise andere Ausnützungsziffern, Grenzabstände oder Beschränkungen für Höhe und Geschosszahl. Ein Neubau darf also unter Umständen kleiner oder grösser werden als der Bestand.
  3. Kosten: Ein Ersatzneubau kann sich laut Houzy schon lohnen, sobald die Sanierungskosten etwa drei Viertel der Kosten für Rückbau und Neubau erreichen.

Bei der Frage altes Haus renovieren oder abreissen zählt ausserdem, was Ihnen am Bestand wichtig ist: Lage auf dem Grundstück, gewachsener Garten, Charakter des Hauses. Wer Grundriss und Gebäudehülle komplett verändern will, landet schnell bei Kosten in der Nähe eines Neubaus.

Für die Entscheidung altes Haus renovieren oder abreissen braucht es eine ehrliche Bestandsaufnahme. Stehen Statik, Baurecht und Grundriss zur Debatte, ist ein Architekt die richtige Adresse. Bleibt die Struktur, übernehmen wir als Betrieb die Arbeiten im Bestand, wie auf der Seite Renovation und Umbau beschrieben.

Rechenbeispiel: Haus renovieren Kosten

Haus renovieren und die Kosten in der Schweiz vorab einschätzen geht nur mit klaren Annahmen. Wir rechnen deshalb ein Beispielhaus durch: ein Einfamilienhaus mit Baujahr um 1975, rund 150 m² Wohnfläche, Teilrenovation innen. Die Frankenwerte stammen aus drei Beiträgen von Houzy: Kosten einer Totalsanierung (Mai 2026), «Kosten für Bodenleger» (März 2026) und «Kosten Maler» (November 2022). Es sind Marktwerte dieser Quelle und ausdrücklich keine Preise von MachinWerk.

GewerkAnnahme im BeispielhausMarktwert laut HouzyErgebnis
Rückbau und Entsorgungalte Teppiche und Beläge auf 100 m², ein Badkein Wert genanntnach Besichtigung
GipserRisse ausbessern, Wände in sechs Zimmern spachtelnkein Wert genanntnach Besichtigung
MalerWände und Decken in sechs Zimmern mit je 20 m²ab CHF 1'200 je Zimmerab CHF 7'200
BodenlegerEichenparkett auf 100 m²CHF 130 bis 190 pro m²CHF 13'000 bis 19'000
Badein Bad mit 6 m², mittlerer StandardCHF 3'000 bis 4'000 pro m²CHF 18'000 bis 24'000
Fenster (Planung)12 Fenster, dreifach verglastCHF 600 bis 850 je FensterCHF 7'200 bis 10'200
Fassade (Planung)200 m², reinigen und streichen, ohne GerüstCHF 4'500 bis 6'000 je 100 m²CHF 9'000 bis 12'000

So entstehen die Zahlen:

  • Maler: Houzy rechnet für ein Zimmer mit 20 m² mit CHF 1'200 oder mehr für Wände und Decke. Für sechs Zimmer ergibt das den Tabellenwert.
  • Bodenleger: Eichenparkett kostet laut Houzy CHF 80 bis 120 pro m² Material, dazu je CHF 25 bis 35 für Vorbereitung und Verlegen. Zusammen sind das CHF 130 bis 190 pro m².
  • Fenster und Fassade sind Planungsposten. Für die Fassade gilt der Wert mit Tiefengrundierung, das Gerüst kommt laut Houzy dazu. Wird zusätzlich gedämmt, nennt Houzy für 14 cm Dämmung CHF 250 bis 300 pro m², bei 200 m² also CHF 50'000 bis 60'000.

Für die Teilrenovation innen mit Maler, Boden und Bad kommen so mindestens CHF 38'200 zusammen, ohne Rückbau, Gipser und Leitungen. Boden und Bad machen CHF 31'000 bis 43'000 aus, der Maler ist nach oben offen, weil Houzy dort nur einen Mindestwert nennt. Wer beim Haus renovieren die Kosten in der Schweiz vergleicht, rechnet diese Posten dazu. Ihre eigene Zahl nennt die Offerte nach unserer kostenlosen Besichtigung, auf Wunsch für die ganze Hausrenovation über alle Gewerke.

Haus energetisch renovieren

Haus energetisch renovieren heisst, zuerst die Gebäudehülle zu verbessern und erst dann die Heizung zu ersetzen. Houzy empfiehlt im Beitrag «Altes Haus sanieren: Lieber in Etappen» diese Reihenfolge:

  1. Fenster und Sonnenschutz ersetzen, Fassade dämmen
  2. Dach, Estrichboden und Kellerdecke dämmen
  3. Heizung ersetzen
  4. Küche, Bad und Leitungen erneuern

Eine neue Heizung wird auf den Wärmebedarf des Hauses ausgelegt. Sinkt der Bedarf nach der Dämmung, wäre eine vorher eingebaute Anlage zu gross.

Für Ihr Haus renovieren mit Förderung gibt es Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen. Es unterstützt unter anderem Wärmedämmung, Wärmepumpen, Holzheizungen und umfassende Sanierungen. Die wichtigste Regel steht dort ausdrücklich: Fördergelder beantragen, sobald das Konzept steht, auf jeden Fall vor Baubeginn. Welche Beiträge in Luzern, Zug oder Zürich gelten, legt das Programm Ihres Kantons fest.

Fenster, Dach, Dämmung und Heizung planen Sie mit den passenden Fachbetrieben. Wir übernehmen den Rückbau davor, den Gipser für die Anschlüsse innen und den Anstrich danach. Wer ein Haus renovieren mit Förderung angeht, reicht das Gesuch ein, bevor der erste Handwerker kommt.

Haus renovieren Steuer absetzen

Haus renovieren und die Steuer absetzen ist möglich, aber nur für einen Teil der Kosten. Das Luzerner Steuerbuch (Stand 1. Januar 2024) unterscheidet so:

  • Abziehbar: Unterhalt, der den Wert erhält. Als Faustregel gilt: Unterhalt ist die Wiederherstellung eines früheren Zustandes. Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, sind dem Unterhalt gleichgestellt.
  • Nicht abziehbar: wertvermehrende Aufwendungen wie neue Einrichtungen oder Verbesserungen. Sie zählen später bei der Grundstückgewinnsteuer als Anlagekosten.
  • Teilweise abziehbar: Beim Gesamtumbau von Küche oder Bad gilt als Faustregel zwei Drittel Unterhalt und ein Drittel Anlagekosten, sofern ein Mehrwert entsteht.

Statt der tatsächlichen Kosten lässt sich eine Pauschale abziehen. Sie beträgt im Kanton Luzern laut Steuerbuch 10 Prozent des steuerbaren Mietwertes bei Gebäuden bis zehn Jahre, sonst 20 Prozent. Wer die Pauschale wählt, kann Investitionen für Energiesparen laut Steuerbuch nicht zusätzlich abziehen. Houzy rät, werterhaltende Arbeiten auf mehrere Jahre zu verteilen, um die Progression zu brechen.

Wichtig für die Planung: Mit dem Volksentscheid vom 28. September 2025 wird der Eigenmietwert abgeschafft. Laut HEV Schweiz hat der Bundesrat am 1. April 2026 mitgeteilt, dass der Wechsel auf den 1. Januar 2029 erfolgt. Danach entfällt bei selbst bewohnten Häusern der Abzug für Unterhalt. Den Abzug für Energiesparen streicht der Bund, die Kantone dürfen ihn weiter zulassen. Den Zeitpunkt grösserer Arbeiten prüfen Sie deshalb mit der Steuerverwaltung oder einer Treuhandstelle. Wir beraten nicht in Steuerfragen, unsere Offerte führt die Positionen aber einzeln auf.

Haus renovieren Checkliste

Haus renovieren mit Checkliste spart Geld, weil Entscheidungen vor dem Baustart fallen und nicht mittendrin. Wer sein Haus renovieren Schritt für Schritt angeht, arbeitet diese Liste von oben nach unten ab:

  1. Ziel festlegen: Werterhalt, mehr Komfort, weniger Energie oder ein anderer Grundriss?
  2. Bestand aufnehmen: Baujahr, Pläne, letzte Renovationen, Zustand von Dach, Fassade, Fenstern, Heizung und Leitungen.
  3. Asbest abklären bei Baujahr vor 1990, bevor gebohrt, geschliffen oder abgebrochen wird.
  4. Budget mit Reserve rechnen. Was unter Belägen und hinter dem Putz liegt, zeigt sich oft erst im Rückbau.
  5. Bewilligung prüfen: Bei Arbeiten an Fassade, Fenstern oder Grundriss bei der Gemeinde nachfragen.
  6. Förderung beantragen, bevor die Arbeiten beginnen.
  7. Offerten vergleichen: Sind Rückbau, Entsorgung, Vorarbeiten und Material einzeln aufgeführt?
  8. Terminplan mit allen Gewerken festlegen, inklusive Trocknungszeiten.
  9. Wohnen während der Bauzeit klären: bleiben, etappenweise räumen oder ausziehen?
  10. Abnahme gemeinsam machen und Mängel schriftlich festhalten.

Wer diese Liste vor dem ersten Gespräch durchgeht, erhält Offerten, die denselben Umfang beschreiben. Erst dann lassen sie sich vergleichen.

Haus renovieren Reihenfolge

Haus renovieren in der Reihenfolge der Gewerke ist der wichtigste Hebel für Termin und Qualität. Jedes Gewerk baut auf dem vorherigen auf, und wer die Abfolge verdreht, macht Arbeit doppelt. Bei einer Renovation innen sieht der Ablauf typischerweise so aus:

  1. Abklärung: Asbest, Statik bei Durchbrüchen, Bewilligung, Förderung.
  2. Rückbau: Beläge, Einbauten und nicht tragende Wände entfernen, Material trennen und entsorgen.
  3. Baumeister: Durchbrüche mit Statik-Abklärung durch einen Fachingenieur, Mauerwerk, Kernbohrungen für neue Leitungen.
  4. Rohinstallation: neue Wasser- und Stromleitungen, solange Wände und Böden offen sind.
  5. Fenster, falls geplant, damit die Anschlüsse innen sauber verputzt werden können.
  6. Gipser: verputzen, spachteln, Leichtbauwände stellen. Danach trocknen lassen.
  7. Bodenleger: Parkett, Vinyl oder Platten, sobald der Untergrund bereit ist.
  8. Maler: Wände, Decken und Holzwerk, dann Fertiginstallation, Endreinigung und Abnahme.

Beim Haus renovieren mit einer Firma je Gewerk wartet jede auf die vorherige, und bei einem Mangel ist offen, wer ihn verursacht hat. Bei uns kommen Rückbau, Baumeister, Gipser, Bodenleger und Maler aus einem Betrieb mit einem Terminplan. Den ganzen Ablauf zeigt die Seite Renovation und Umbau.

Haus innen renovieren

Haus innen renovieren betrifft die Flächen, die Sie jeden Tag sehen und berühren: Wände, Decken, Böden, Türen. Innen beginnt die Arbeit meist mit dem Untergrund. Klopfen Sie alte Wände ab: Klingt eine Stelle hohl oder blättert der Putz, muss er dort raus, bevor Farbe darauf kommt.

Was beim Renovieren innen anfällt:

  • Wände und Decken: Risse ausbessern, verputzen, spachteln, neue Leichtbauwände für eine andere Raumaufteilung. Das machen unsere Gipser.
  • Böden: Parkett schleifen und ölen statt ersetzen, neues Parkett, Vinyl oder Platten. MachinWerk bietet auch fugenlose Böden an. Das übernehmen unsere Bodenleger.
  • Anstrich: Wände, Decken, Türen und Holzwerk, inklusive Abdecken, Abkleben und Endreinigung nach den eigenen Arbeiten. Dafür sind unsere Maler zuständig.
  • Bad: Wie Sie ein Bad in der richtigen Reihenfolge erneuern, steht im Ratgeber Badezimmer renovieren.

Sanitär- und Elektroarbeiten koordiniert MachinWerk auf Anfrage über Partnerbetriebe. Sie müssen dafür also keine weitere Firma selbst einplanen.

Eine Abgrenzung hilft bei der Planung: Wer bestehende Räume erneuert, plant eine Renovation. Wer neuen Wohnraum schafft, etwa einen Estrich ausbaut, plant einen Innenausbau.

Haus aussen renovieren

Haus aussen renovieren beginnt fast immer bei der Fassade. Sie schützt die Konstruktion vor Wetter und bestimmt das Bild des Hauses. Laut der paritätischen Lebensdauertabelle, die Houzy im Beitrag «Lebensdauertabelle» wiedergibt, hält ein Fassadenputz 10 bis 25 Jahre, Fenster aus Kunststoff oder Metall 30 bis 50 Jahre und ein Schrägdach rund 50 Jahre.

Was aussen anfällt:

  • Fassade streichen: Erst wird der Untergrund geprüft, dann gereinigt, ausgebessert und gestrichen. Das übernehmen unsere Maler.
  • Fassade dämmen: Eine Aussendämmung verändert Fensteranschlüsse, Fensterbänke und Dachrand. Sie ist ein Planungsthema mit eigenem Fachbetrieb.
  • Fenster und Dach: Beide sollten zeitlich mit der Fassade abgestimmt werden, damit das Gerüst nur einmal steht.
  • Umgebung: MachinWerk verlegt auch Garten-, Gehweg- und Terrassenplatten, und unser Baumeister betoniert Fundamente für einen Sitzplatz.

Bei Farbwechsel, neuen Fenstern oder einer Aussendämmung klärt die Gemeinde, ob eine Bewilligung nötig ist. Die Regeln sind nicht überall gleich.

Wie lange dauert es ein Haus zu renovieren

Wie lange dauert es, ein Haus zu renovieren? Eine seriöse Zahl ohne Besichtigung gibt es nicht, weil Umfang, Zustand und Trocknungszeiten jedes Mal anders sind. Was die Dauer bestimmt, lässt sich aber benennen:

  • Vorlauf: Abklärungen, Offerten, Bewilligung und Fördergesuch brauchen Zeit, bevor gebaut wird. Das Fördergeld muss vor Baubeginn beantragt sein.
  • Rückbau mit Überraschungen: Findet sich Asbest, ruht die Arbeit an dieser Stelle, bis die Sanierung durch die anerkannte Firma abgeschlossen ist.
  • Trocknungszeiten: Verputz, Unterlagsboden und Spachtelung müssen trocknen, bevor das nächste Gewerk weitermacht.
  • Schnittstellen: Jede Übergabe zwischen zwei Firmen kann Tage kosten, wenn Termine nicht aufeinander abgestimmt sind.
  • Lieferzeiten von Fenstern, Platten oder Parkett.

Wer beim Haus renovieren die Dauer realistisch planen will, lässt sich einen Terminplan mit allen Gewerken zeigen. Die Frage, wie lange dauert es ein Haus zu renovieren, beantwortet bei uns der Terminplan in der Offerte, Woche für Woche. Bei einer Renovation Zimmer für Zimmer können Sie oft im Haus bleiben. Bei grossen Eingriffen mit Staub, Lärm und offenen Leitungen ist eine Zwischenlösung meist angenehmer.

Haus selber renovieren

Haus selber renovieren lohnt sich bei Arbeiten, die wenig Spezialwissen brauchen und bei denen ein Fehler nicht teuer wird. Eigenleistung spart Lohnkosten, verlängert beim Haus renovieren die Dauer aber oft, weil die Zeit neben Beruf und Familie fehlt.

Gut als Eigenleistung machbar:

  • Räume ausräumen, Möbel abbauen, Böden und Treppen schützen
  • Tapeten entfernen, sofern kein Verdacht auf Schadstoffe besteht
  • Einzelne Wände ausserhalb von Nassbereichen streichen

Besser in Fachhände:

  • Sanitär- und Elektroinstallationen: Arbeiten an Wasser und Strom gehören zu Fachleuten.
  • Statik: Tragende Wände nur nach Abklärung durch einen Fachingenieur öffnen.
  • Rückbau im Altbau: Laut Suva gehören Arbeiten an asbesthaltigen Materialien in die Hände von Profis.
  • Abdichtung und Platten im Bad: Ein kleiner Fehler bleibt unsichtbar, bis Wasser in die Decke darunter läuft.

Beim Haus renovieren mit Eigenleistungen sollten Sie vorher festlegen, was Sie selbst übernehmen und bis wann. Wer mittendrin aufhört, bremst alle Gewerke danach. Sagen Sie uns bei der Besichtigung, was Sie selbst machen möchten. Wir planen den Rest darum herum.

Haus renovieren: häufige Fragen

Was kostet es, ein 100 qm Haus zu renovieren?

Für ein Haus mit 100 qm gibt es keinen festen Preis, weil der Umfang den Betrag bestimmt. Eine Auffrischung von Wänden und Böden ist etwas ganz anderes als eine Totalsanierung mit Fenstern, Dach und Heizung. Houzy nennt keinen Pauschalwert pro Quadratmeter, sondern Werte je Bauteil. Wie sie sich zusammensetzen, zeigt das Rechenbeispiel oben. Den Betrag für Ihr Haus nennt die Offerte nach der Besichtigung.

Welche Ideen gibt es, um ein altes Haus zu renovieren?

Beliebt ist ein offener Grundriss: Küche und Wohnzimmer werden durch einen Wanddurchbruch verbunden, bei tragenden Wänden immer mit Statik-Abklärung. Altes Parkett lässt sich oft schleifen und ölen statt ersetzen. Ein fugenloser Boden wirkt ruhig und grosszügig. Leichtbauwände schaffen ein zusätzliches Zimmer oder ein Reduit. Aussen geben ein neuer Fassadenanstrich und eine Terrasse mit neuen Platten dem Haus ein anderes Gesicht.

Soll man ein Haus vor dem Verkauf renovieren?

Ein Haus renovieren lassen, um den Verkaufspreis zu steigern, lohnt sich meist nur bei kleinen Arbeiten. Houzy rät im Beitrag «Hausverkauf: So maximieren Sie den Verkaufspreis» vom Juni 2026, kleine Renovationen und Reparaturen vor der Ausschreibung zu erledigen. Ausgaben für Maler- und Putzarbeiten, ein neues Bad oder eine neue Küche zahlen sich laut Houzy in der Regel nicht aus, weil Käufer ihren eigenen Geschmack haben. Energetische Verbesserungen nennt Houzy als Ausnahme.

Wie kann man ein Haus am günstigsten renovieren?

Am günstigsten wird es, wenn Arbeiten nur einmal gemacht werden. Houzy hält fest, dass eine Totalsanierung in der Regel weniger kostet als Teilsanierungen, weil gewisse Arbeiten nur einmal statt mehrmals anfallen. Wer in Etappen renoviert, plant sie so, dass kein Gewerk zweimal anrücken muss. Wer sein Haus renovieren mit Eigenleistungen günstiger machen will, übernimmt einfache Arbeiten wie Ausräumen und Abdecken. Sparen lässt sich auch mit dem Schleifen von Parkett statt einem neuen Boden, mit Leitungen am bisherigen Platz und mit Förderbeiträgen für die energetischen Teile. An Abdichtung, Untergrund und Asbestabklärung sollten Sie nie sparen.

Wie oft sollte man ein Haus renovieren?

Nach 10 bis 15 Jahren werden laut Houzy die ersten kleineren Massnahmen fällig, eine umfassende Sanierung nach 40 bis 60 Jahren. Die paritätische Lebensdauertabelle nennt für Malerarbeiten innen 10 bis 15 Jahre, für Parkett 25 bis 50 Jahre und für Heizungsinstallationen 15 bis 30 Jahre. Houzy empfiehlt, jedes Jahr 1 bis 1,5 Prozent des Gebäudeneuwerts für die Renovation zur Seite zu legen.

Haus renovieren aus einer Hand: eine Firma und eine Offerte für Luzern, Zug und Zürich

Haus renovieren aus einer Hand heisst bei MachinWerk: Rückbau, Baumeister, Gipser, Bodenleger und Maler kommen aus einem Betrieb, mit Wilbert Machin als einem Ansprechpartner und einem Terminplan für alle Gewerke. Sanitär- und Elektroarbeiten koordinieren wir auf Anfrage über Partnerbetriebe. Ihr Haus renovieren von einer Firma, die alle Gewerke unter einem Dach hat, heisst auch: eine Offerte statt fünf. Unser Sitz ist in Malters, wir arbeiten in Luzern, Zug, Zürich und Winterthur. Wer sein Haus renovieren lassen will, zeigt uns zuerst den Bestand, auch den Teil, der erst später an der Reihe ist. Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich. Danach erhalten Sie eine Offerte mit einzeln aufgeführten Positionen.

Offerte anfragen

Wilbert Machin, Inhaber MachinWerk, Malters

Ihr Projekt? Wilbert Machin schaut es sich an.

Die Besichtigung vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. Danach erhalten Sie eine Offerte mit einzeln aufgeführten Positionen und einem Terminplan.