Besichtigung vor Ort kostenlos, danach die Offerte Position für Position.
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Wer die Fassade streichen will, braucht dafür vor allem einen tragfähigen Untergrund, trockenes Wetter und ein Gerüst oder eine Hebebühne, denn die Farbe ist bei einer Fassade der kleinste Teil der Arbeit. Dieser Ratgeber zeigt, wann ein Anstrich fällig ist, welche Vorarbeiten dazugehören, wie sich Kosten aus Fläche und Aufwand zusammensetzen und wie Sie von der Besichtigung zur Offerte kommen. Dazu rechnen wir ein Einfamilienhaus durch, damit Sie Offerten einordnen können.
Fassade streichen oder reinigen
Fassade streichen oder reinigen ist die erste Frage, die sich bei einer verwitterten Hausfront stellt, und die Antwort liegt im Zustand der Oberfläche. Grüner Belag, Staub und Russ sitzen oft nur auf der Farbe. Dann genügt eine Reinigung mit einem geeigneten Verfahren, und der alte Anstrich bleibt. Ist die Farbe selbst am Ende, bringt Reinigen nichts: Kreidet sie beim Darüberwischen ab, bildet sie Risse oder blättert sie in Schuppen, muss neu gestrichen werden.
Drei Schritte zeigen den Zustand:
- Wischen Sie mit der trockenen Hand über eine sonnenbeschienene Fläche. Bleibt ein farbiger Staub an der Hand, kreidet der Anstrich.
- Gehen Sie die Wand mit dem Blick entlang und achten Sie auf feine Risse, abplatzende Stellen und Verfärbungen unter Fensterbänken.
- Klopfen Sie den Putz in Sockelnähe ab. Hohl klingende Stellen deuten auf einen gelösten Putz hin.
Auch wenn Sie die Fassade streichen wollen, kommt die Reinigung dazu: Die Fassade vor dem Streichen reinigen müssen Sie in jedem Fall, weil Farbe auf Schmutz und Algen nicht hält. Der Unterschied liegt darin, ob die Reinigung allein ausreicht oder nur den Anstrich vorbereitet. Wer unsicher ist, lässt die Wand bei einer Besichtigung beurteilen.
Fassade streichen Kosten pro m2 Schweiz
Fassade streichen Kosten pro m2 Schweiz sind eine Marktspanne und kein fester Preis, wie auch die Fassade streichen Kosten Schweiz insgesamt, weil derselbe Quadratmeter je nach Untergrund, Höhe und Zugang unterschiedlich viel Aufwand bedeutet. Die Schweizer Marktübersicht von baunex nennt für einen Fassadenanstrich ohne Gerüst CHF 25 bis 50 pro m² und mit Gerüst bei rund 200 m² Fassade CHF 22 bis 67 pro m², jeweils ohne MWST (Seite abgerufen am 7. Oktober 2026, die Zahlen stammen dort von handman, houzy und daibau). Das sind Marktwerte und ausdrücklich keine Preise von MachinWerk.
Die Spanne ist breit, weil sich diese Faktoren auswirken:
- Fläche und Höhe: Je höher das Haus, desto aufwendiger der Zugang. Ein Giebel oder ein Erker kostet mehr Zeit als eine glatte Wand.
- Gerüst: Es ist meist eine eigene Position und hängt an Fläche und Standzeit.
- Untergrund: Risse, Hohlstellen und alte, abblätternde Farbschichten brauchen Vorarbeit.
- Reinigung und Grundierung: Beides kommt je nach Zustand dazu und fehlt manchmal im Quadratmeterwert.
- Farbsystem: Silikat, Silikonharz und Dispersion unterscheiden sich im Material und in der Verarbeitung.
- Details: Fensterläden, Fensterumrandungen, Sockel und Dachuntersichten sind Zusatzpositionen.
- MWST: Auf alle Beträge kommen 8,1 % dazu.
Wer vergleicht, legt am besten Offerten mit denselben Positionen nebeneinander. Wie sich Fassade streichen Kosten Schweiz im Einzelfall ergeben, zeigt das Beispiel unten. Im Rechenbeispiel weiter unten sehen Sie, wie die Fläche entsteht, auf die der Quadratmeterwert angewendet wird.
Rechenbeispiel: Fassade streichen Gerüst oder Hebebühne
Fassade streichen Gerüst oder Hebebühne lässt sich nur entscheiden, wenn man Fläche, Standzeit und Arbeitstage nebeneinanderlegt. Das Beispiel ist eine Annahme zur Veranschaulichung und keine Offerte.
Annahmen: Einfamilienhaus mit 10 x 12 m Grundriss und 6 m Traufhöhe. Wandfläche brutto gleich Umfang (44 m) mal 6 m, also 264 m², ohne Giebel. Davon 15 % für Öffnungen abgezogen. Gerüstfläche gleich Umfang plus je 1 m an den vier Ecken (48 m) mal Höhe plus 1 m über die Traufe (7 m). Zwei Anstriche Fassadenfarbe bei 6 m² pro Liter (Annahme für rauen Putz, die Herstellerangabe auf dem Gebinde geht vor), eine Grundierung bei 8 m² pro Liter. Zwei Maler mit rund 30 m² fertiger Fläche pro Person und Tag, Vorarbeiten und beide Anstriche eingerechnet.
| Position | Gerüst | Hebebühne |
|---|---|---|
| Wandfläche brutto | 264 m² | 264 m² |
| Abzug für Öffnungen | rund 40 m² | gleich |
| Streichfläche netto | rund 224 m² | gleich |
| Fläche des Zugangs | 48 m mal 7 m, rund 336 m² Gerüst | keine, Standorte rund ums Haus |
| Farbbedarf zwei Anstriche | 224 m² mal 2 geteilt durch 6, rund 75 Liter | gleich |
| Grundierung | 224 m² geteilt durch 8, rund 28 Liter | gleich |
| Malertage | 224 m² geteilt durch 30, rund 7,5 Personentage, bei zwei Malern rund 4 Arbeitstage | rund 5 Arbeitstage, weil die Bühne oft umgesetzt wird |
| Standzeit des Zugangs | Malertage plus Aufbau, Reinigung, Rissarbeiten und Abbau, also deutlich länger als die reinen Streichtage | Miete nur für die Streichtage, an Hanglagen und Beeten heikel |
| Marktwert ohne Gerüst | 224 m² mal CHF 25 bis 50: CHF 5'600 bis 11'200 ohne MWST | gleich |
| Marktwert mit Gerüst | 224 m² mal CHF 22 bis 67: CHF 4'928 bis 15'008 ohne MWST | nicht ausgewiesen |
| Marktwert mit MWST (8,1 %) | CHF 6'054 bis 12'107 ohne Gerüst, CHF 5'327 bis 16'224 mit Gerüst | je nach Miete der Bühne |
Die Franken-Werte stammen aus der genannten baunex-Marktübersicht, abgerufen am 7. Oktober 2026. Die Quelle weist keinen eigenen Franken-Preis für die Miete einer Hebebühne aus, deshalb bleibt diese Zeile offen. Es ist ein Richtwert aus dem Markt und ausdrücklich kein MachinWerk-Preis.
Aus der Tabelle lässt sich lesen, wann welcher Weg passt. Fassade streichen ohne Gerüst ist nur mit Hebebühne oder Leiter am kleinen Haus sinnvoll, und auch Fassade streichen ohne Gerüst braucht einen freien Zugang. Ein Gerüst lohnt sich, wenn lange gearbeitet wird, die Fassade hoch ist oder Putz und Fensterbänke ausgebessert werden. Die Hebebühne passt bei kurzen Einsätzen an gut zugänglichen Fronten. Welcher Weg bei Ihrem Haus billiger ist, zeigt die kostenlose Besichtigung, danach folgt die Offerte.
Fassade streichen nach wieviel Jahren
Fassade streichen nach wieviel Jahren nötig wird, lässt sich nicht mit einer festen Zahl beantworten, weil Lage, Farbsystem und Wetterseite den Anstrich unterschiedlich schnell altern lassen. Eine Schweizer Norm mit einer festen Frist kennen wir dafür nicht. Ein Anstrich hält je nach Lage und System viele Jahre, eine feste Zahl nennen wir bewusst nicht.
Wie oft die Fassade streichen sinnvoll ist, zeigt der Zustand besser als der Kalender. Warnzeichen sind:
- Kreiden: Die Farbe färbt beim Darüberwischen ab.
- Risse und Abplatzungen: Feuchtigkeit dringt ein und schädigt den Putz dahinter.
- Verfärbungen und Algen: Auf der Wetterseite oder im Schatten setzen sie früh an.
- Farbverlust: Der Ton ist ausgeblichen, besonders an Südfronten.
Die Wetterseite altert schneller als die geschützte Hausseite. Sie kann einen Anstrich früher brauchen. Wer zu spät handelt, bezahlt später mehr, weil Risse und Feuchteschäden dann zusätzlich saniert werden müssen. Eine Beurteilung alle paar Jahre vom Boden aus kostet nichts und zeigt früh, was sich anbahnt.
Fassade streichen Vorbereitung
Fassade streichen Vorbereitung ist der Teil, der über die Haltbarkeit entscheidet, und er nimmt oft mehr Zeit in Anspruch als der Anstrich selbst. Farbe auf losem oder schmutzigem Untergrund löst sich nach wenigen Jahren. Die Arbeiten folgen dieser Reihenfolge:
- Zugang einrichten: Gerüst stellen oder Hebebühne bereitstellen, Pflanzen und Beete schützen.
- Reinigen: Schmutz, Algen und lose Farbteile entfernen, danach die Wand trocknen lassen.
- Risse ausbessern: Risse ausbessern gehört vor die Grundierung, sonst zeichnen sich die Stellen später ab.
- Putz prüfen: Hohle Stellen öffnen und neu verputzen.
- Abkleben und abdecken: Glas, Natursteinteile und Bodenbeläge schützen. Das Fassade streichen Fenster abkleben ist Handarbeit und braucht Zeit.
- Grundieren: Der Grund festigt den Untergrund und gleicht saugende Stellen aus.
- Streichen: Zwei Anstriche, jeweils nach der Trocknungszeit des Herstellers.
Läden und Fensterumrandungen werden meist getrennt behandelt, oft in der Werkstatt. Deshalb hängen die Läden oft schon aus, bevor die Wand gestrichen wird. Planen Sie das ein, wenn Sie die Fassade neu streichen lassen, damit Termine und Farbtöne zusammenpassen.
Fassade verputzen und streichen
Fassade verputzen und streichen ist eine Kombination, die dann nötig wird, wenn der Putz selbst Schäden zeigt. Risse im Putz, gelöste Flächen und alte Ausbesserungen lassen sich nicht überstreichen. Zuerst bessert der Gipser aus oder verputzt neu, danach folgen Grundierung und Anstrich. Das Gipserteam macht diese Arbeiten, der Maler streicht anschliessend.
Wichtig ist die Reihenfolge und die Wartezeit: Frischer Putz muss ausreichend trocknen oder abbinden, bevor gestrichen wird. Die Zeit nennt das Datenblatt des Putzes. Bei zu früher Arbeit zeigen sich Flecken und Haftungsprobleme. Wer ausbessern und streichen lässt, plant deshalb zwei Arbeitsgänge hintereinander, die sich ein Gerüst teilen.
Auch Kosten und Zeit hängen zusammen. Wenn Fassade verputzen und streichen Kosten in Offerten getrennt aufgeführt sind, sehen Sie, was auf den Putz und was auf die Farbe fällt. Trennen sich Gipser und Maler auf zwei Firmen, steht das Gerüst oft länger oder wird zweimal gestellt. Das ist einer der Gründe, warum sich eine koordinierte Ausführung lohnt.
Fassade streichen welche Farbe
Fassade streichen welche Farbe Sie wählen, hängt vom Untergrund, vom Haus und von der Umgebung ab. Für mineralische Putze nehmen Maler häufig Silikatfarben, für viele andere Untergründe Silikonharzfarben oder Dispersionen. Die Systeme unterscheiden sich in Haftung, Wasseraufnahme und Verarbeitung. Welches zu Ihrem Haus passt, steht im Datenblatt und wird bei der Besichtigung am Untergrund beurteilt.
Beim Farbton sind diese Punkte nützlich:
- Muster: Streichen Sie eine Probefläche und betrachten Sie sie bei Sonne und im Schatten. Grosse Flächen wirken meist heller und intensiver als das Muster.
- Umgebung: Dach, Fenster, Läden und Sockel bestimmen mit, welche Töne zusammenpassen.
- Dunkle Töne: Sie erwärmen die Wand stärker. Bei gedämmten Fassaden geben Hersteller oft einen Mindestwert für die Helligkeit vor, deshalb vor der Farbwahl das Datenblatt prüfen.
- Vorgaben der Gemeinde: In Ortsbildschutzzonen oder bei geschützten Bauten kann der Farbton vorgegeben sein.
Die Farbe entscheidet über das Aussehen, die Vorbereitung über die Dauer. Wer die Farbe wechselt, braucht manchmal einen Anstrich mehr: Fassade 2 mal streichen ist dann das Minimum, bei kräftigen Tönen reicht es nicht immer.
Fassade streichen Temperatur
Fassade streichen Temperatur und Witterung geben das Zeitfenster vor, in dem ein Anstrich gelingt. Hersteller nennen in ihren Datenblättern eine Mindesttemperatur für Luft und Untergrund, oft im Bereich von etwa 5 °C, dazu trockene Wand und keine Nässe in den ersten Stunden. Massgebend ist immer das Datenblatt der Farbe, die verwendet wird.
Dazu kommen diese Punkte:
- Regen: Fassade streichen bei Regen ist nicht möglich. Auch Tau und Nebel am Morgen können die frische Farbe schädigen.
- Sonne: Direkte Sonne auf der Wand lässt die Farbe zu schnell trocknen. Streichen Sie nach der Sonne her.
- Wind: Starker Wind trocknet ungleichmässig und weht Staub in die nasse Farbe.
- Trockenzeit: Zwischen den zwei Anstrichen gilt die Trockenzeit laut Datenblatt, bei kühlem und feuchtem Wetter ist sie länger.
Fassade streichen im Winter ist in der Regel keine gute Idee, weil Frost und Feuchte die Bedingungen verletzen. Die Fassadensaison beginnt deshalb im Frühling und reicht bis in den Herbst. Wer im Winter anfragt, kann den Termin früh planen, bevor die Kalender voll sind.
Eternit Fassade streichen
Eternit Fassade streichen ist anders als ein Putzanstrich, weil bei alten Faserzementplatten zuerst geklärt werden muss, was in ihnen steckt. In der Schweiz ist Asbest seit 1990 verboten. Laut Suva ist in Gebäuden, die vor 1990 gebaut wurden, von Asbest auszugehen. Die Suva verlangt, eine mögliche Asbestgefährdung vor Beginn der Arbeiten abzuklären, und warnt vor Arbeiten wie Schleifen, Schneiden und Fräsen, weil dabei Fasern frei werden.
Für den Anstrich folgt daraus:
- Zuerst abklären: Bei Eternit-Platten aus der Zeit vor 1990 klärt eine Fachperson, ob Asbest enthalten ist.
- Nicht ungeprüft bearbeiten: Schleifen, Schneiden und Fräsen gehören nicht ungeprüft an eine alte Eternit-Fassade, weil dabei Fasern frei werden können.
- Sanierung: MachinWerk entfernt Asbest nie selbst. Bei Verdacht übernimmt eine von der Suva anerkannte Asbestsanierungsfirma die Sanierung, und wir koordinieren und arbeiten nach der Freigabe weiter.
- Rückbau: Soll die Fassade ganz erneuert werden, übernimmt unser Gewerk Abbruch und Rückbau den übrigen Rückbau samt Entsorgung.
Sind die Platten frei von Asbest oder bereits früher beschichtet, folgt der Anstrich nach Reinigung, passender Grundierung und Herstellerangaben. Eine Asbestsanierung ist das nicht: Unser Anteil ist die Abklärung vor dem Anstrich und der Anstrich selbst.
Fassade streichen Baubewilligung
Fassade streichen Baubewilligung ist eine Frage, die je nach Gemeinde und Gebäude unterschiedlich beantwortet wird. Im Kanton Zürich regelt das Planungs- und Baugesetz in § 309, wann ein Bauvorhaben eine baurechtliche Bewilligung braucht (LS 700.1, Zürcher Gesetzessammlung), und verlangt in § 238, dass Bauten auch in Materialien und Farben eine befriedigende Gesamtwirkung erreichen. Ob ein Anstrich bewilligt werden muss, hängt vom Vorhaben und von der Gemeinde ab. Die Stadt Zürich hält in ihren Antworten zum Baubewilligungsverfahren fest: Ein Neuanstrich ohne neue Farben oder Materialien braucht keine Baubewilligung, ein neuer Farbton ausserhalb der Kernzone ebenfalls nicht, er muss aber die Vorschriften einhalten. Liegt das Haus in der Kernzone, ist ein Baugesuch nötig. In anderen Gemeinden gilt deren Bau- und Zonenordnung, und bei ungewöhnlichen Farbtönen fragen Sie besser vor dem Anstrich nach.
Besondere Vorsicht gilt hier:
- Ortsbildschutz: In Kernzonen und bei Bauten in einem Ortsbild- oder Denkmalschutzinventar können Farbton und Material vorgegeben sein.
- Denkmalschutz: Fassade streichen Denkmalschutz bedeutet, dass vor dem Anstrich die zuständige Denkmalpflege einbezogen wird. Im Kanton Zürich ist das bei Objekten von kommunaler Bedeutung die Gemeinde, bei überkommunaler Bedeutung der Kanton.
- Stockwerkeigentum: Die Eigentümergemeinschaft entscheidet über Farbe und Zeitpunkt, bevor jemand streicht.
- Mietobjekte: Die Eigentümerschaft gibt den Auftrag, nicht die Mieterschaft.
Wir sagen nicht «bewilligungsfrei» zu einem Vorhaben, das wir nicht kennen. Fragen Sie vor der Bestellung kurz bei der Bauverwaltung Ihrer Gemeinde nach. Das kostet einen Anruf und erspart einen Baustopp.
Fassade selber streichen
Fassade selber streichen ist bei einem kleinen Haus mit gutem Untergrund möglich, rechnet sich aber nur, wenn Zeit, Werkzeug und Sicherheit stimmen. Im Rechenbeispiel stecken rund 7,5 Personentage für zwei Anstriche. Ein Laie braucht für dieselbe Fläche deutlich länger, und die Vorarbeiten kommen dazu.
Gegen das Selbermachen sprechen diese Punkte:
- Höhe: Arbeiten am Gerüst oder auf einer Leiter sind die grösste Gefahr. Ein Sturz ist kein Anfängerfehler, sondern ein Risiko der Höhe.
- Gerüst: Es muss gemietet, aufgestellt, abgenommen und wieder abgebaut werden.
- Untergrund: Risse, Hohlstellen und Eternit erkennt man erst mit Erfahrung.
- Wetter: Das Zeitfenster ist knapp, und halb gestrichene Wände sind sichtbar.
- Gewährleistung: Bei Mängeln am Anstrich haben Sie keine Firma, die nachbessert.
Wer lieber eine Fassade streichen Firma beauftragt, kann trotzdem mithelfen. Sinnvoll ist oft die Mischung: Sie räumen den Sockelbereich frei, schneiden Büsche zurück und bereiten Fensterläden vor, das Streichen übernimmt der Maler. Das senkt den Aufwand, ohne die Verantwortung für Untergrund und Höhe zu tragen. Wie viel das ausmacht, steht in der Offerte, wenn die Positionen einzeln aufgeführt sind.
Fassade streichen aus einer Hand: eine Firma für Maler, Gipser und Gerüst
Fassade streichen aus einer Hand heisst bei MachinWerk: Der Gipser bessert Risse und Putz aus, der Maler reinigt, grundiert und streicht, und das Gerüst wird mit den Arbeiten abgestimmt. Wer eine Fassade streichen Firma sucht, bekommt von uns einen Ansprechpartner für alle Arbeitsschritte und aufeinander abgestimmte Termine, damit ein Gerüst nicht doppelt gestellt werden muss. Wir arbeiten im Raum Zürich zuerst, dazu in Winterthur, Zug und Luzern. Ansprechpartner für Besichtigung und Offerte ist Wilbert Machin.
Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich. Danach erhalten Sie eine Offerte mit einzeln aufgeführten Positionen, soweit nötig auch für den Zugang mit Gerüst oder Hebebühne, Vorarbeiten, Putz und Anstrich. Bei Rissen und Putzschäden arbeitet das Gipserteam vor dem Anstrich, und geht es um mehr als die Fassade, hilft die Renovation aus einer Hand. Wer im Winter anfragt, plant die Fassade für das Frühjahr.
Fassade streichen: häufige Fragen
Was kostet es, 100 qm Fassade streichen zu lassen?
Was es kostet, 100 qm Fassade streichen zu lassen, rechnen Sie über die Streichfläche. Meist liegt sie unter 100 qm, weil die Öffnungen abgezogen werden. Die Fläche multiplizieren Sie mit dem Marktwert pro m² aus dem Rechenbeispiel, das ist ein Marktwert und kein MachinWerk-Preis, und schlagen 8,1 % MWST auf. Gerüst, Reinigung, Putzarbeiten und Grundierung kommen je nach Zustand dazu. Den genauen Betrag nennt die Offerte nach der Besichtigung.
Kann ich meine Fassade ohne Grundierung streichen?
Ob Sie Ihre Fassade ohne Grundierung streichen können, hängt vom Untergrund ab. Auf einem festen, gleichmässig saugenden Altanstrich genügt manchmal der Anstrich selbst. Auf frischem Putz, kreidenden oder stark saugenden Flächen ist die Grundierung nötig, damit die Farbe haftet und nicht fleckig aufzieht. Welche Variante das Datenblatt Ihres Farbsystems vorsieht, steht dort. Im Zweifel beurteilt der Maler die Wand bei der Besichtigung.
Warum sollte man die Fassade zweimal streichen?
Die Fassade zweimal streichen hat zwei Gründe: Der erste Anstrich deckt selten gleichmässig, und erst die zweite Schicht erreicht die Schichtdicke, die der Hersteller für den Schutz vorsieht. Wer die Fassade 2 mal streichen lässt, bekommt ein ruhigeres Farbbild und eine bessere Haltbarkeit. Nach dem ersten Anstrich gilt die Trockenzeit laut Datenblatt, erst dann folgt der zweite.
Was kostet Fassade streichen für ein Einfamilienhaus in der Schweiz?
Was ein Einfamilienhaus beim Fassade streichen kostet, zeigt das Rechenbeispiel: Bei dieser Fläche ergibt der Marktwert aus der genannten Quelle CHF 5'600 bis 11'200 ohne Gerüst und ohne MWST. Mit Gerüst liegt die Spanne in der Quelle höher. Das ist ein Richtwert aus dem Markt und kein MachinWerk-Preis. Höhe, Zustand, Farbsystem und Zugang verschieben das Ergebnis, deshalb gibt die Offerte nach der Besichtigung den Betrag an.
In welcher Reihenfolge sollte man die Fassade streichen?
In der Reihenfolge von oben nach unten und von der Wetterseite weg sollte man die Fassade streichen. Zuerst werden Gerüst, Reinigung, Putz und Grundierung erledigt, dann Dachuntersicht, Wände und zuletzt Sockel und Details. Streichen Sie eine Wand in einem Zug, damit keine Ansätze sichtbar werden. Fenster, Läden und Umrandungen folgen separat, weil sie ein anderes Material tragen.
Was ist besser, Fassade streichen oder sprühen?
Ob Fassade streichen oder sprühen besser ist, hängt von Fläche, Untergrund und Umgebung ab. Spritzen deckt grosse Flächen schnell, verlangt aber umfangreiches Abdecken von Fenstern, Nachbarflächen und Boden, und der Wind trägt Farbnebel weiter. Streichen mit Rolle und Pinsel arbeitet die Farbe besser in den Putz ein und ist bei Details genauer. Welcher Weg bei Ihrem Haus passt, entscheidet die Fachperson vor Ort.

Ihr Projekt? Wilbert Machin schaut es sich an.
Die Besichtigung vor Ort ist kostenlos und unverbindlich. Danach erhalten Sie eine Offerte mit einzeln aufgeführten Positionen und einem Terminplan.
